Elvis von der Hahnweide - Nachsuchen

Für eine Nachsuche können Sie mich jederzeit telefonisch, auch in der Nacht, erreichen (Tel.:0163 8376450). Wir vereinbaren einen Termin, direkt nach Sonnenaufgang und besprechen das weitere Vorgehen. Erschwerte Nachuschen auf wehrhaftes Wild werden nur bei Tageslicht durchgeführt!

 

Hier finden Sie spannende Berichte über die Jagd und Nachsuchen mit Elvis. Es sind nur kleine Ausschnitte aus dem was wir zusammen erleben und es sind auch nicht alle Jagden hier aufgeführt. Wir laufen im Jahr zwischen 30 und 40 Jagden.

 

Nachsuche Frischling Hinterlaufschuss 13.07.2016

Stehzeit ca. 5 Stunden
An dem Letzten Schweiß angesetzt. Ab diesem Zeitpunkt kein Schweiß mehr.
Elvis konnte den Frischling noch am Riemen greifen. Fährte ca. 150 Meter

 

Nachsuche Überlüferkeiler 11.07.2016
Stück hatte geklagt, so dass wir eigentlich von einer längeren Suche ausgingen. Am Anschuss kein Schweiß, Fluchtrichtung wurde in andere Richtung angegeben. Sau lag nach 70 Meter mit bestem Schuss in der Frucht.

 

Nachsuche Rehbock mit Hatz 11.06.2016

Nachdem wir gestern schon sechs Stunden am Wasser trainiert hatten wurden wir abends noch zu einer Nachsuche auf einen Bock angefordert. Dieser wurde bereits von einem niederläufigen Hunde im Wundbett hochgemacht. Mit Elvis begann ich die Suche an einem Feldweg, über den das Reh drüber ist.
Zweischendurch hatten wir immer mal wieder Schweiß, der Verlauf der Fährte verlief in einem Hang, dort immer wieder rauf und runter. Nach knapp einem Kilometer, ging der Bock vor mir hoch, ich selbst hatte ihn nicht gesehen sondern nur meine Begleitung. Also habe Elvis geschnallt, der zuerst laut ums Wundbett sich einsuchte. Dann ist er nochmal an mir vorbei und und hat die Verfolgung fährtenlaut aufgenommen. Gelände für die Hetze war schwierig, da die Wiesen nicht gemäht und sehr hoch waren, so dass die Hatz wohl nur wenig sichtig war. Länge dieser war 1,5 km, bis er den Bock niederziehen konnte! Bevor es falsch an kommt, ich habe den Bock abgefangen. Habe gerade eine Nachricht deswegen beantwortet...
Fährtenlänge: 2,4 km
Länge Riemenarbeit: 900
Länge Hetze: 1,5 km und knapp 10 Minuten
Treffer: kurz vor der
Kaliber: 222
Stehtzeit: 2 Stunden

Viedeo auf www.facebook.com/hahnweide

 

Nachsuche Keiler 100 kg Lebendgewicht 06.06.2016
Stehzeit: 9 Stunden
Länge Riemenarbeit: 1,7 km
Treffer: Kammer tief
Kaliber: 7x57R
Anschuss, kein Schweiß. Ausschuss war nur unwesentlich größer als der Einschuss.
Schwierigkeit auf der Fährte war, dass nachts schon gesucht wurde und zwei Hasen direkt auf der Fährte lagen.
Leider habe ich nach kurzer Zeit die Kamera ausgemacht, weil ich mit einer Hetze gerechnet hatte, um noch genügend Akku zu haben. Dann standen wir früher als erwartet vor dem Stück.

Video auf www.facebook.com/hahnweide

 

1.Kontrollsuche 20.04.2016
Überläufer aus Rotte beschossen. Am Anschuss kein Schweiß, wir gingen eigentlich von einem Fehlschuss aus.
Fährtenverlauf war schwierig, da Sumpfgebiet. Knackpunkt war ein Bachlauf, an dem ich mit Elvis nochmal zurückgreifen musste.
Stehzeit: 12 Stunden
Riemenlänge: ca. 500 Meter
Treffer: Wahrscheinlich weich, aber schon von Füchsen angefressen.
2. Kontrollsuche
gefehlt

 

Nachsuche Überläuferkeiler ca. 35 kg 14.02.2016


Aus Rotte beschossen
Treffer Waidwund
Stehzeit 14 Stunden
Länge der Riemenarbeit ca 900 Meter
Sumpfgebiet, teils überschwemmt. Über Nacht viel Regen. Die letzten 700 Meter keine Bestätigung

 

3. Nachsuche in drei Tagen 21.01.2016
Sau wurde gestern Abend aus einer Rotte beschossen. Ein Schwein lag. Diese wurde gestern Abend noch Nachgesucht. Anfänglich viel Schweiß, nach dem Wechsel über das Bachbett war der Schweiß wie abgeschnitten. Es wurde noch kurz weiter gesucht und dann abgebrochen. Heute morgen habe ich Elvis 50 Meter vor dem Wasser angesetzt. Zuerst gingen dann knapp 10 Enten hoch. Also kurz gewartet und weiter. Über das Bächlein und hier tat sich Elvis sehr schwer! Kein Schweiß mehr und alles vertreten von dem anderen Gespann. Es ging raus aus dem Schilf und ich setzte zurück, da ich dachte er ist nicht auf der Fährte. Dann ging nich ein Fasan hoch. Also wieder zurück an den Ausstieg. dann suchte er nach links weiter. da war mir aber ziemlich schnell klar dass er nicht auf der Fährte ist. Also an den Ausgangspunkt wo wir aus dem Schilf raus sind. Kurze zeit später wieder rein ins Schilf durch einen Tunnel. Aber alles ohne Bestätigung. Nach 20 Metern hatten wir ein Wundbett gefunden. Von da an waren es nich ca. 30 Meter bis die Sau im Bachbett lag.
Flucht. ca 250 Meter
Kalieber 8x57 Gecco Plus
Steckschuss vor der Keule. Einschuss 3. letzte Rippe.
Stehzeit 14 Stunden

2 Nachsuchen an einem Tag 19.01.2016
Gerstern wurden wir zur einer Nachsuche auf ein stärkeres Stück Schwarzwild gerufen. Stehzeit 18 Stunden. Vermutung des Treffers: Weich ( Schütze). Am Anschus hatten wir auf ein Lauftreffer getippt, aber es gab keine Knochensplitter. Aufgrund der Größe der Sau waren wir drei Leute und noch zwei Loshunde. Der weitere Fährtenverlauf bestätigte uns aber in der Annahme eines Lauftreffers, da man im Schnee Schleifspuren sah. Der Verlauf führte durch Hochwald, lange Passagen von gefrohrenen Waldwegen ohne Bodenverwundung und Schweiß, in einer Dickung von Fichten (ab hier immer wieder etwas Schweiß). Danach weiter durch Hochwald über Bäche, Waldwege, bergauf und bergrunter. Bestimmt 1,5 km übers freie Feld nach ca. 6 km kamen wir das erste mal in einer Dickung an die Sau, aufgrund des unbekannten Geländes und Straßen habe ich Elvis nicht geschnallt. Danach suchten wir noch ca. 3 km bis zum Einbruch der Dunkelheit. Nach insgesamt 9,5 km haben wir die Nachsuche abgebrochen, den letzten Schweißtropfen markiert und auf dem Garmin gespeichert. Heute werden wir die Nachsuche mit einem frischen Gespann und Elvis als Loshund aufnehmen. Zusätzlich mit Vorstehschützen.
Danach wurde ein HF von uns dreien noch auf zwei Rehnachsuchen gerufen, wovon ich eine übernommen habe.
Totsuche nach bestem Blatttreffer mit bleifrei von 200 Metern!
So hatten wir zumindest Erfolg und hoffen dass wir die Sau heute noch bekommen!!!

 

 

 

 


Nachsuche und Hatz auf Reh mit Vorderlaufschuss 27.11.2015

Die Nachsuche begann an einem Bachbett wo das Gespann zuvor abgebrochen hatte. Die Suche wurde mit einem Dackel gemacht. Als der Führer bemerkte dass es zu einer Hatz kommt, wurden wir als Nachsuchengespann angefordert. Ich ließ Elvis an dem Bachbett suchen wo das Stück dieses überquert hatte. Die Krankfährte nahm er direkt an. Von da an ging es durch eine kleinere Dickung. Wir fanden keine Bestätigung mehr. Nach ca. 350 wurde Elvis am Riemen laut. Ein Zeichen dass wir das Stück vor uns haben müssen. Jedoch war auf freier Pläne kein Stück mehr zu sehen. Schnallen wollte ich noch nicht, da die Flucht des Rehs wahrscheinlich über eine Straße führte. So war es auch. Hinter Der Straße ging es ziemlich steil bergauf. Elvis wurde wiederum laut und ich schnallte ihn. Er nahm die Fährte direkt laut an und verschwand hinter dem Hügel. Auf dem Garmin verfolgten wir den Verlauf der Fährte und machten uns auf in die Richtung der Straße, da wir glaubten dass sie diese nochmal queren würden. Unterwegs merkten wir schon dass Elvis das Stück gepackt hat. Riemenarbeit ca. 400 Meter, Hatz ca. 300 Meter

Das Video zur Hatz findet ihr im Reiter Videos.

 

 

Nachsuche auf ein schweres Stück Schwarzwild am 21.11.2015

Heutige Drückjagd. 10 Sauen und 7 Rehe. Die Hunde konnten mehrfach gut an Sauen arbeiten und brachten wesentlich mehr Schweine auf die Laufe als auf der Strecke lagen. Nach über drei Stunden Jagd stand zuerst eine Kontrollsuche auf Schwarzwild auf dem Programm, es hat sich aber schnell bestätigt, dass der Schütze gefehlt hat. Danach auf zur nächsten Nachsuche. Eine sehr starke Sau soll gezeichnet haben. Keine Pirschzeichen am Anschuss. Es ging es direkt über ein Bach, auf der anderen Seite das erste Mal etwas Schweiß. Die Nachsuche ging in ein direkt anliegendes Sumpfgebiet, in dem wir teilweise nur kriechen voran kamen. An und zu Schweiß, aber hoch abgestreift. So ging es gut 20 min durch dichteste Dickung, in der wir teilweise bis zur Hüfte eingesunken sind. Schweiß hatten wir schon länger keinen mehr bestätigt und Rehwild wurde flüchtig aus der Dickung gesehen. Sind wir nich richtig? Der Verlauf führte uns wieder über den Bach. Kurz hinter dem Bachbett ging es in dichtestes Gestrüpp. Endlich wieder eine Bestätigung, ein Gewebefetzen sehr hoch abgestreift. Aus dem Gestrüpp raus hat Elvis die Fährte wohl verloren. Denke die Sau hat einen Wiedergang gemacht. Also der selbe Weg wieder zurück. Plötzlich rascheln und krach. Die Sau geht hoch. Ich entschloss mich Elvis nicht zu schnallen, da 100 Meter weg eine Straße verlief und wenn Elvis die Sau stellen und binden sollte es definitiv zu lang gedauert hätte, bis wir in dem Gebiet bei ihm gewesen wären um ihm zu helfen und er in der Dickung keine Chance gegen sie gehabt hätte. Also hatte ich entschlossen den Hund kurz zu halten und mit dem Schützen nach vorne zu drücken. Es hat auch funktioniert, die starke Sau kam einen Schützen, dieser konnte leider nicht schießen, da im Hintergrund Häuser waren. Die Sau kam wieder in das Sumpfgebiet und ist an uns vorbei. Also wieder nach. Ein Autofahrer hat sie dann über die Straße wechseln gesehen. Wenig später kamen wir dann auf auf der Fährte über die Straße. Von da an ging es nochmal durch zwei Täler, hier hatten wir nochmal
Bestätigung durch sehr große frische Trittsiegel. Hier haben wir dann nach Ansprache die Nachsuche abgebrochen, da die Sau noch zu mobil war. Leider konnten wir nach der sehr guten Arbeit nicht zum Erfolg kommen...

 


 
Nachsuche auf 65 KG Überlaüferkeiler mit stellen, Abfangversuch und Fangschuss 24.07.2015

Gestern gegen 18 Uhr wurde ein Überläuferkeiler 65 KG beim Raps dreschen beschossen und im Anschluss direkt mit zwei Hunden nachgesucht. Unsere Nachsuche startete gut 1:45 Stunden später. Am Weizenfeld wurde Schweiß markiert, wo ich Elvis ansetzte. Die Nachsuche ging durch das Feld in einen kleines Schilfgebiet. Von dort an führte uns die Fährte über sehr trockene Wiesen, einen geteerten Feldweg, über einen Graben Richtung ein 5 Hektar großes Schilfgebiet von ca. 3 Meter Höhe. Also der absolute Albtraum!!!!Genau so war es auch. Im Schilf hat Elvis die Fährte weiter souverän gearbeitet, hier fanden wir auch immer wieder abgestreiften Schweiß und zwei Wundbette. In dem Gelände machten uns vor allem ständige Wiedergänge und Kreise die Nachsuche extrem schwer. Auch viele Verleitfährten kamen noch hinzu. Bei 30 Grad und im vollen Nachsuchenoutfit mussten mein Begleiter und ich einige Pausen einlegen und waren kurz vor dem K.O. Doch Elvis gab nicht auf und hat uns immer wieder auf die Beine gebracht. Sein Gesicht war schon komplett zu mit Schweiß wo er sich im Schilf aufgerieben hatte. Wir wussten nicht mehr wo wir sind und einige Stellen kamen uns so vor als wir zwei bis dreimal da waren. Wir waren schon kurz davor abzubrechen, als wir an eine Stelle kamen an der wir definitiv noch nicht waren. Zum Glück war hier auch ein größerer Bach, in dem sich Elvis abkühlen und was trinken konnte. Aber er wollte gleich weiter und zog wieder an. Zwei Minuten später bog er wieder zum Wasser ab. Am Bachlauf angekommen das erste Mal Laut!!! 20 Meter vor uns zog die Sau durchs Wasser auf die andere Seite ins dichte Schilf. Elvis wurde geschnallt und ist direkt laut hinterher ins Schilf. Dann starkes aggressives Verbellen, er hat die Sau gestellt und hart bedrängt und Fassversuche gemacht. Die Sau wehrte sich und ging ihn an, da sie noch äußerst mobil war. Sau wieder ab. Elvis hat sie nach kurzer Zeit wieder und stellt sie hartnäckig. Ich komme dazu und werde dirkt von der Sau angenommen, sie hat mir ins Bein gebissen ( zum Glück hatte ich trotz dem Wetter die Sauschutzhose an), dabei habe ich ihr mit der kalten Waffe in den Schulterbereich gestochen. Sie wich 2 Meter nach hinten, Elvis stellte sie und bedrängte sie hart, so dass sie stehen bleib. Zeit genug um die Waffe vom Rücken zu nehmen um ihr im passenden Moment den Fangschuss anzutragen in dem sie sofort zusammen brach. Die Bergung der Sau war dann auch noch eine Herausforderung. Dies ging 500 Meter Fluss/Bach aufwärts, bis wir abgeholt wurden. Die Abkühlung kam uns alles sehr gelegen.Meine bisher schwierigste Nachsuche, die ich ohne diesen tollen Hund wahrscheinlich schon viel früher abgebrochen hätte. Alleine der Wille von Elvis hat mein Begleiter und mich nicht aufgeben lassen. Eine Nachsuche die Elvis und mir körperlich alles abverlangt hat und die wir nur geschafft haben, weil wir konditionell top fit sind!!!!!

Treffersitz: Tiefweich ( müsste auf dem Foto zu erkennen sein)

Kaliber: 3006

Wetter: 30 Grad und sehr trockener Boden

Länge der gesamten Fährte: 4,2 km laut Garmin

Dauer: 1:30 Stunde

Hatz: 30-40 Meter

Arbeit an der Sau: ca. 5 min

Fangschusswaffe: Blaser R93 Nachsuche (92 cm Gesamtlänge) in 8x57

Bloodtrack wild boar (Keiler) 60kg. Length of track 4,2 km. Duration of work 1.5 hours.
Elvis put the wild boar in place so that I could shoot the Keiler.

Das Video dazu findet ihr bei den Videos!!!

 

 


Nachsuche auf 45 KG Überläuferkeiler mit Totverbellen 28.06.2015

Schweißtreibende Nachsuche mit Totverbellen. Gestern gegen 23:00 Uhr wurden wir zur Nachsuche gerufen. Der Schütze war sicher das Stück getroffen zu haben, da er es in eine Klamm stürzen gesehen hatte. Vor Ort angekommen, wusste niemand mehr die Stelle an der das Stück liege sollte und der Anschuss war auch nicht mehr bekannt. Wir machten uns auf den Weg zur anderen Klammseite. Dort ließ ich Elvis entlang der Klamm den Anschuss suchen. Nach ca. 200 Meter hatten wir den Anschuss gefunden. Von da aus ging es noch ca. 100 Meter parallel des Abgangs, bis Elvis nach links in den Berg runter zog. Das musste die Absturzstelle sein. Hier habe ich ihn dann zum Totverbellen geschnallt. Er ging das unwegsame Gelände nach unten und fing ca. 30 Sekunden später mit dem Bellen an. Wir machten uns den Steilhang hinunter, wo Elvis die verendete Sau beutelte und verbellte...

 

Nachsuche mit Hetze auf altkranken Bock mit Laufschuss von vor 14 Tagen am 24.05.2015

Wir waren über Pfingsten mit dem H Wurf van't Meuleveld zu einem Übungswochenende in Bayern. Vor Ort wurde der eingetragene Nachsuchenführer gerufen, welcher mich gefragt hat, ob ich die Nachsuche mit Elvis übernehmen möchte. Gefragt, getan... Ein Förster hat auf einer Brachfläche einen vor 14 Tagen beschossenen und nicht gefunden Bock gesehen. Klar war, dass er einen Schuss im Bereich der Vorderläufe hat. Vor Ort angekommen habe ich Elvis zur Nachsuche fertig gemacht und es ging auf dem Feld in die grobe Richtung wo der Bock gesehen wurde. Mitlerweile waren seit anruf eine halbe Stunde vergangen. Wir vermuteten den Bock in nicht all zu großer Entfernung. Die Suche ging los, den Bock konnten wir ca. 100 Meter in der Wiese unter einer kleinen Dickung hochmachen. Das Reh flog in hoher Geschwindigkeit aus seiner Deckung, Elvis wurde direkt zur Hatz geschickt. Er nahm mit Hetzlaut die Verfolgung auf und konnte nach ca. 150 Meter und einem rechten Winkel den der Bock noch geschlagen hat, ihn an der Drossel packen und niederziehen. Gleich drauf konnte ich das Stück erlösen.

 

 

Nachsuche auf Schwarzwild am 25.01.2015

Erfolgreiche Nachsuche!
Ein dreitägiges Jagdwochenende konnten wir mit einer erfolgreichen Nachsuche abschließen. Am Anschuss wenig Schnitthaar und ein sehr wenig Schweiß. Auch auf der Fährte ca. 400 Meter sehr sehr wenig Schweiß. Nach dieser Strecke haben wie die Sau überrascht gefunden. Einschuss weich, kein Ausschuss!!!!
Besondere Schwierigkeit: Die Fährte war stark von Jägern zertreten, die nach Pirschzeichen gesucht hatten...
1. Jagd Freitag. Elvis hat an dem Tag 32 KM zurück gelegt und konnte sechs Frischlinge zur Strecke beitragen, die er mir alle apportiert hat.
2. Jagd Samstag. Kein Schuss gefallen
3. Jagd heute. Die Hunde haben die Sauen super auf die Läufe gebracht, ging schon nach wenigen Sekunden los. Immer wieder war Laut und Schüsse zu hören. Elvis kam irgendwann mit Schweiß am Fang und einem Schmiss auf der Weste zurück. Im ersten Treiben lagen 7 Schweine. Es war auch klar, dass Nachsuchen anstehen. Deswegen habe ich Elvis im zweiten Treiben im Auto gelassen. Hier sind wir leider nicht mehr an Schweine gekommen. Am Ende des Jagdtages konnten wir noch die nachggesuchte Sau zu Strecke legen...

 

 

Nachsuche auf Schwarzwild am 31.12.2014

Erfolgreiche Nachsuche auf Überläuferkeiler.
Gestern Abend konnten wir einem Jungjäger eine große Freude bereiten, indem wir sein erstes Stück Wild erfolgreich nachgesucht haben. Der Schuss viel um kurz vor 20:00. Die Nachsuche begann eine Stunde später. Ich hatte mir den Anschuss angeschaut und entschieden direkt und nicht erst am nächsten Morgen zu suchen. Also ans Auto und Elvis fertig gemacht. Ich habe Elvis den Anschuss selbst suchen lassen. Schön hat er mir diesen verwiesen. Im Schnee konnte man sehr gut die Pirschzeichen sehen. Der Schweiß der nach hinten gespritzt war hat ihn sehr wenig interessiert. Nach den Kommando such verwund ist er dem Schweiß am Ausschuss ca. 2 Meter gefolgt und ist dann schnell umgekehrt auf die Krankfährte, wo wir die ersten 30 Metern keinen Schweiß hatten. Von da an fanden wir immer wieder etwas Schweiß. Nach ca. 200 Metern vermehrt Schweiß, 20 Meter weiter lag dann der Überläuferkeiler(aufgebrochen 50 kg).
Treffersitz: Kammertreffer
Kaliber: 7x64
Schussentfernung ca. 50 Meter
Riemenarbeit laut Garmin 220 Meter

 

Nachsuche auf Schwarzwild am 03.11.2014

Am Wochenende gab es nicht nur Nachwuchs, es stand auch die erste Jagd auf dem Programm. Geschuldet den vielen Prüfungen und voller Vorfreude ging es am Samstag in den Pfälzer Wald. Während dem ersten Treiben gab es kein Wildkontakt, auch das Zweite war bis kurz vor Schluss sehr überschaubar was Wild angeht. Nach insgesamt 3 1/2 Stunden und vielen Kilometern in schwerem Gelände für die Hunde und uns, sind dann doch noch die ersten Schüsse gefallen. Wir waren schon auf dem Rückweg, als wir an einem Schützen vorbei kamen, der einen Überläufer Keiler erlegt hatte und eine weitere Sau aus der Rotte beschosssen hat. Am Anschuss war Schweiß, ich bin dann so mit Elvis noch kurz nachgegangen und habe mich dann entschieden nach dem Treiben richtig nachzusuchen. Letzter Schweiß mit Garmin Astro markiert und an die Autos gegangen. Dann sind wir mit dem Auto Richtung Markierung gefahren. Elvis habe ich zur Nachsuche fertig gemacht und ihn an der Markierung angesetzt. Er hat die Wundfährte direkt angenommen und ist ihr noch ca. 100 Meter in eine Dickung gefolgt, wo die Sau verendet lag. Insgesamt war die Nachsuche noch ca. 200 Meter gewesen.
Nach der ganzen Übungseinheiten für die VFSP konnten wir das gerlernte endlich umsetzen!!
Es war ein herrlicher Jagdtag bei frühlingshaften Temperaturen und mit guten Freunden. Was will man mehr?


 

Nachsuche auf Schwarzwild mit Gebrechsschuss am 19.06.2014

Heute Stand Training auf dem Programm, vor dem Training gab es schon eine seltsame Szene, als Elvis von dem Feldweg einen Wechsel angenommen hat und ihm folgen wollte. Meine Vermutung war eine ziemlich frische Fährte von einer Rotte. Wir waren gerade dabei die Fährten zu treten, als ein Freund von dem Pächter angerufen wurde. Gestern abend um 22:45 Uhr wurde ein Stück Schwarzwild zwischen 40 -50 kg beschossen. Später hätte man es klagen gehört. Als der Anruf kam, war es schon 14 Uhr. Der Schütze hat gemeint er hätte einen Splitter vom Lauf gefunden. Training wurde dann zu einer realen Nachsuche. Auf Schützen (älteres Semster) gewartet und dann zum vermutlichen Anschuss gegangen, der meimer Meinung nie da gewesen war. Aussage von ihm er hätte nicht gesucht, stimm auch nicht, da er sich später versprochen hatte. Wir hatten kein Schweiß gefunden. Elvis habe ich vorsuchen gelassen und er zog direkt in eine Dickungen, wo 4 von den 5 Schweinen hin geflüchtet sind, ein Stück lief die andere Richtung in den Weizen. In den Brombeeren sind wir kaun voran gekommen, konnten aber nach ca. 150 die ersten Schweißtröpfchen finden. Danach fanden wir in größeren Abständen immer mal wieder Schweiß. Nach der Dickung kam eine frisch gemähte Wiese, danach ein komplettes Weizenfeld und dann der besagte Feldweg von vor dem Training. Nach dem Feldweg ging es genau dort hinein, wo es Elvis schon morgens angezeigt hat. In diesem Weizenfeld auch wieder Schweiß als Bestätigung. Dann aus dem Feld hinaus ne Böschung runter, über eine Straße, auf der wir wieder Schweiß gefunden haben in ein mannhohes Rapsfeld. Dort hatte ich probiert durchzukommen, war aber so als würde mann gegen eine Mauer laufen. Ich habe mich dazu entschlossen das Feld zu umschlagen aber ohne auswechsel. Für mich war die Nachsuche nach ca. 800 Metern und ca. 16 Std. Stehzeit beendet. Wollte Elvis nicht im Raps schnallen, da mir das Risiko einfach zu groß war. Der Pächter will für den Raps jetzt ne Terrier Meute holen. Ich tendiere zu einem Gebrächsschuss? Was ist eure Meinung anhand des Splitters?Leider war die Nachsuche ohne Erfolg, Elvis hat super gearbeitet aber das Risiko wollte ich nicht eingehen!

 


Nachsuche auf Reh mit Vorderlaufschuss am 07.12.2013

Erfolgreiche Nachsuche auf Ricke mit einem Laufschuss. Da Elvis sich letzte woch bei einer DJ verletzt hatte und erst wieder nächste Woche einsatzbereit ist, haben wir die DJ am Wochenende abgesagt. Also Zeit für einen gemeinsamen Morgenansitz mit einem befreundeten Jäger. Um 8 Uhr dann ein Knall, der Jäger hat gewusst dass er zu tief abgekommen ist. Deshalb haben wir uns gleich an die Nachsuche gemacht. Stehzeit ca. 20 minuten. Der Anschuss war auf einem Feld, von da an ging es ca. 120 Meter in eine Dickung. In der Dickung kamen wir dann schnell an das erste Wundbett, welches Elvis auch verwiesen hat. Es folgen zwei weitere, dann die letzten ca. 100 Meter war kein Schweiß mehr zu sehen. Plötzlich springt ca. 30 Meter vor mir ein Stück Rehwild hoch, Elvis wird zur Hatz geschnallt. Nach ca. 60 Metern kann er das Stück packen, so dass ich es problemlos abfangen kann. Riemenarbeit ca. 250 Meter, Hatz dann nochmal 60 Meter. Die Ricke hatte aufgebrochen 21 kg.

 

 

Nachsuche auf Reh am 23.12. 2012

Vor Weihnachten noch eine schwierige Nachsuche gemeistert. Anschuss war nur ungefähr bekannt, kein Schweiß gefunden. Wir wurden erst bei Dunkelheit gerufen. Zuvor war schon ein anderer Hund angesetzt und es waren auch noch Verleitfährten von drei andere Stücken gegeben. Die Nachsuchen fand an einem Flussufer statt, welches immer wieder überschwemmt war. Das Reh wurde in die Kammer getroffen, Flucht ca. hundert Meter.